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Schon wieder macht ein neues Projekt von sich hören, dass jeden Surfer aber besonders jeden Webmaster aufhorchen lassen sollte. Die Rede ist von 123people, einer weiteren Personensuchmaschine. Ähnlich wie bei Yasni, werden hier diverse Informationen zu einer Person aggregiert und für jedermann freigegeben. In Sachen Datenschutz ist dies in der Tat de jure kein Problem. Nur was nutzt uns 123people? In jedem Falle eine weitere Pflichtanmeldung. Vor- und Nachteile...
Ein Yasni 'Clon' und dessen Funktion
Besser als der Betreiber 123people selbst, kann man den Sinn und Zweck von
123people nicht definieren:
"123people ist eine Personensuchmaschine,
die öffentlich im Internet verfügbare Information zu Menschen findet.
Ein speziell entwickeltes Suchverfahren ermöglicht es Usern, Fakten
über Freunde, Bekannte oder Prominente in unterschiedlichen
Internetquellen aufzuspüren. Im Suchergebnis sieht der User
unterschiedlichste Daten der gesuchten Person auf einen Blick: Bilder,
Videos, Telefonnummern, E-Mail Adressen, Social Network Profile,
Wikipedia Resultate und vieles mehr."
123people ist also fast nichts neues. Die Besonderheit besteht darin, dass nun noch
mehr Quellen angezapft werden und damit ein noch umfassenderes Bild von
der jeweiligen Person entstehen soll. Telefonbücher, Web 2.0 Communities, Youtube, Bildersuche, ...
Datenschutz-Verständnis von 123people
In Sachen Datenschutz bewegt sich 123people geschickt auf einem
schmalen Grad. Das sinngemäße Totschlagargument: Wir greifen nur auf
schon vorhandene Daten aus Suchmaschinen und Co. zurück. Wenn ihr nicht
sorgsam mit euren Daten seid, dann kann 123people nichts dafür. Und 123people muss man da absolut Recht geben. Erst jetzt, wo solche Techniken eingesetzt und
angeboten werden, wird so manchem das Ausmaß seiner öffentlich
gemachten Privatsphäre klar.
Im Blog von 123people wird deshalb auch behauptet: "Da sieht man mal
wieder, welch wertvollen Beitrag 123people.com zum Thema “persönliche
Datenspur im Netz auffinden” leisten kann …". Was nicht falsch ist, was aber auch nicht wirklich glaubwürdig rüber
kommt. Schließlich ist der Sinn und Zweck von 123people sicherlich nicht, dass der
Besucher seine Spuren im Netz analysieren und eliminieren kann. Wie
gesagt: Eine Gratwanderung in Sachen Datenschutz. Zu neu ist diese
Technologie, als dass das Thema schon vollständig diskutiert worden
wäre.
Fremdbestimmte Visitenkarte ?
Auch ohne spezielle Einwilligung, erstellt 123people ein Profil zu
jeder Personensuche. Dieses Profil kann dann von der "Community" nach Belieben ergänzt werden. Zu dieser Funktionalität schreibt 123people:
"Der User kann Tags (Attribute) und Kommentare, Ratings (Bewertungen),
Weblinks und Bilder hinzufügen. Jeder Suchvorgang wird dadurch mit dem
spezifischen Wissen der 123people.com-User aufgewertet. Die
Profileinträge werden zur detaillierten und personalisierten
Visitenkarten im Internet."
So werden zu jeder Personenanfrage Weblinks, Email Adressen, Bilder,
Videos, Telefonnummern und eine Tag Wolke erstellt. In Kürze bekommt
man einen guten Einblick in das digitale Umfeld der jeweiligen Person im
Internet. Aber auch weitergehende Schlüsse sind meist möglich.
Datenschutz leicht gemacht
Nicht jedem Surfer wird es gelegen sein, dass er durch Angebote wie
Yasni oder 123people nun für jedermann in Kürze analysierbar und
bewertbar wird. Besonders im geschäftlichen Umfeld kann dies zum
Problem werden. Deshalb ist es meiner Meinung nach besonders wichtig,
möglichst viele Spuren aus dem Netz zu entfernen und / oder keine zu
hinterlassen. Hier helfen nur viele, verschiedene Netzidentitäten, eine
große Anzahl verschiedener Email Adressen und eine Vielzahl von
verschiedenen Usernamen.
Um nicht die Übersicht zu verlieren sollte man
unbedingt einen Passwort Manager wie Passwort Depot 3 einsetzen. So
bleibt der Verwaltungsaufwand absolut überschaubar. Zudem ermöglichtPasswort Depot 3 den Einsatz von absolut sicheren Passwörtern, welche
zufallsgeneriert werden. Ich nutze Passwort Depot seit Jahren und kann
mir dieses Programm nicht mehr wegdenken. Hunderte Passwörter und
Usernamen werden bequem verwaltet. Jedes Passwort ist zufallsgeneriert.
Grundsätzlich heißt moderner Datenschutz für den User: Verzicht und erhöhter Arbeitsaufwand.
123people und Tools für den Datenschutz
Falls man mit der Arbeitsweise und dem Funktionsprinzip von 123people
nicht einverstanden sein sollte, hilft nur eine Anmeldung bei 123people
- so paradox das auch klingt. Nur so kann man die Kontrolle über die
eigene 123people 'Visitenkarte' gewinnen und unnötige Probleme
vermeiden. So ist es nach der Anmeldung möglich, unter 'Einstellungen'
die sogenannte Berechtigungsstufe für das Hinzufügen von Daten
festzulegen. In der höchsten Stufe können 123people User "nur" noch
Tags und Weblinks hinzugefügt und bewertet werden. Zudem kann auch eine
Berechtigungsstufe für die Sichtbarkeit der privaten Daten festgelegt
werden. Auf 'hoch' sollen keine persönlichen Daten mehr für Dritte
angezeigt werden.
In der Praxis sehen diese Instrumente des Datenschutzes leider noch alt
aus. So kann man die Berichtigungsstufe für das Hinzufügen von Daten
momentan nicht ändern. Sie bleibt auf 'gering'. Grund: Die weiteren
Funktionen sind "zur Zeit noch nicht verfügbar".
Suchergebnisse aus Suchergebnissen
Unter den Profileinstellungen gibt es zudem die Möglichkeit folgende
Option abzuschalten: "Suchmaschinen (google, yahoo, ...) erlauben, dein
Profil aufzunehmen". Dies sollte man erwägen, denn was suchen
aggregierte Suchergebnisse in einer Suchmaschine wie Google ? Eine
Grundsatzdiskussion die schon mit Yasni aufkam (Suchmaschinen Spamming
durch Suchergenisse in Suchergebnissen). Yasni und Co. argumentieren
damit, das ihre Suchergebnisse einen deutlichen Mehrwert
darstellen und damit kein Spam sind. Ebenfalls nachvollziehbar und kaum
zu bezweifeln. Ein Mehrwert ist Vorhanden.
Nutzen und Gefahr einer Personensuche
In erster Linie haben Dienste wie 123people Vor- und Nachteile. Sie
sind ideal geeignet für User, die sich nicht mit der Google Suche und
deren vielfältigen Optionen auskennen. Denn das was 123people und Co.
herausbekommen und anzeigen, kann man auch ohne diese Tools,
beispielsweise mit der erweiterten GoogleSuche, erreichen - ohne
großen Mehraufwand. Für die Allgemeinheit bieten diese Plattformen aber
eine schöne Möglichkeit ohne Vorwissen interessante Informationen auf
die Schnelle zu bekommen.
Gerade im geschäftlichen Umfeld ist dies aber mit Sicherheit ein
Problem. Es ist fraglich, ob die, die mit offenen Karten spielen, immer
erfolgreicher sind. Immerhin kann man mit 123people und Co. eine
unbekannte Person verhältnismäßig gut und vor allem schnell
profilieren.
Wer sich nicht bei 123people anmeldet oder sein Profil nicht überwacht,
kann eine unerwünschte Außenwirkung seiner Person erleben. Und ist der
Ruf, warum auch immer, einmal ruiniert... Da 123people und Co. aber nur
auf bestehende Daten zurückgreifen, kann, mit einem gewissen Einsatz,
diesen Tools die Datengrundlage leicht entzogen werden.
Fazit: 123people - eigentlich nichts richtig neues, aber gut verpackt und gut vermarktet. Das Motto muss also heißen: Vorteile maximieren, Nachteile minimieren. Dann kann der Einsatz von 123people Sinn machen. Eine Anmeldung ist leider Pflicht, um seine digitale Außenwirkung kontrollieren und bestimmen zu können. Wieder ein neuer Account und wieder ein neuer Eintrag in meinem Passwort Depot 3 :)
Das Ergebnis von yourtraces.com (http://www.youtraces.com) zeigt beispielhaft, wie das Internet gezielt genutzt werden kann, um Informationen über Personen zu finden.
vielen Dank für den interessanten Hinweis auf dein Tool! Sehr gelungen und sicherlich sehr nützlich für die ein oder andere Recherche. Auch gut zu gebrauchen, um die Verbreitung der eigenen persönlichen Daten zu überwachen. Bin gespannt, wie die Entwicklung dieses Tools weitergeht.
Viel Erfolg und danke für den Hinweis,
Joomla Blog
Vielen Dank nochmal für den interessanten Hinweis! Ob das funktioniert?
Zitat:
"...Webmaster, die nicht möchten, dass Daten von ihrer Seite in Personensuchmaschinen auftauchen, können sich ab sofort mit Hilfe folgender Meta-Tags, die im Header der Webseite zu platzieren sind, schützen:
< Meta name="Yasni" content="noindex" >
< Meta name="Pipl" content="noindex" >
< Meta name="123People" content="noindex" >
< Meta name="MyOnID" content="noindex" >
Sollte dann aber auch über htaccess oder robots.txt gehen, oder?
Das mit der Anmeldung und der Entfernung/ Sperrung mancher Optionen funktioniert anscheinend nicht mehr. Habe mich gerade angemeldet, natürlich bei der Anmeldung den AGBs zugestimmt *grrrrr* und dann entdeckt dass ich keine Konfigmöglichkeiten habe. Dumm gelaufen.
In der Tat! Ich meine mich erinnnern zu können, mich gerade deshalb angemeldet zu haben: um die über mich gesammelten Informationen evtl. zu korrigieren.
hiermit untersage ich Ihnen unmissverständlich und einmalig mit meinem Namen für Ihren Online-Dienst 123people.com, dessen Dienst ich per se schon die Berechtigung abspreche, da ich Ihnen zu keinem Zeitpunkt die Erlaubnis gegeben habe, meine Daten, die ich im Rahmen der AGBs jeweiliger Drittanbieter in das Internet einstelle, zu aggregieren und abzubilden und darüber hinaus mit diesem Angebot mit meinen Namen im Google-Adsense-Bereich zu werben.
Sie haben bis Mittwoch, den 29. Januar 2009, 24:00 Uhr Zeit diese Werbung zu entfernen und sämtliche Daten zu meiner Person aus Ihrem Angebot zu entfernen. Sollte dies nicht geschehen, werde ich diesen Vorgang meinem Rechtsbeistand übergeben.
Darüber hinaus möchte ich Sie darauf hinweisen, dass ich diesen Vorgang öffentlich machen werde.
Hochachtungsvoll,
Koray Cinsar
Ps: Nach meinen Informationen sind islamische Propogandavideos zu sehen die in keinerlei Verbindung zu meiner Person stehen. Dies werde ich umgehend bei der Österreichischen und Deutsche Polizei melden und sie auf Schadenersatz verklagen, da so was für meine Person eine große Gefahr darstellt.
Hast du dies an 123people geschickt?
Antwort: ja, schon mehrmals
Hast du einen Anwalt / bist du wirklich gut vorbereitet?
Antwort: ein anwaltskanzlei :) / sonst würde ich sowas doch nicht machen
Was hat es mich den beschriebenen Videos auf sich?
Antwort: irgendwelche videos wie zb. kalasnikov & kuran, islamische propoganda videos, cihad videos.
Was bezweckst du mit diesem Posting hier?
Antwort: ich möchte auch euch aufmerksam machen da es uns allen betrifft.
Es liegt an euren ermessen was ihr damit macht aber jeder von euch ist betroffen.
Danke für die Ergänzungen! Jetzt ist einiges klarer :)
Anscheinend hattest du leider noch keinen Erfolg mit deinen Bemühungen, trotz anwaltlicher Unterstützung. Wie kommts? Ist 123peoble trotz deiner Bemühungen so stur / selbstsicher?
123people ist meiner Meinung nur das Tool um die Leute zum Service reputationdefender.com zu locken, wo man gegen Geld die von 123people zusammengefassten Informationen korrigieren lassen kann.
Zitat:
"Haben Sie im Internet etwas über sich gefunden, das Sie für falsch halten? Beleidigend? Verleumderisch? Schädigend? Die Zeit der Machtlosigkeit ist vorbei. Werden Sie aktiv mit "MyReputation" von ReputationDefender."
Ein, in dieser Konstruktion, wirklich diskussionswürdiges Dienstleistungsangebot.
Tatsache ist aber leider immer noch, dass das Internet ein verhältnismäßig rechtsfreier Raum ist...
Exakt - solange Kommentare einen fundierten Charakter haben, werden sie nicht gelöscht. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass ein Kommentar fragwürdig ist, wird das mit Kommentaren wie Deinem klar gestellt.
Ich recherchiere fragwürdige Kommentare bis zu einer gewissen Tiefe. In diesem Fall bin ich tatsächlich nicht auf die von dir gepostete Information gekommen.
Vielen Dank daher für die Ergänzung und viele Grüße,
123people ist eine Personensuchmaschine, die Ihnen die zum Zeitpunkt der Anfrage im Internet frei zugänglichen, öffentlichen Informationen sowie explizit für Suchmaschinen auffindbar markierte Social Network Profile zur gesuchten Person liefert.
Diese Informationen können auch über eine manuelle Suche im Internet gefunden werden. Daten werden von 123people weder gespeichert noch veröffentlicht oder in irgendeiner Art ausgewertet. Einzige Ausnahme sind Zwischenspeicherungen aus technischen Gründen.
Es liegt leider nicht in unserem Einflussbereich, Daten aus anderen Quellen zu ändern oder zu löschen.
Durch 123people wird es Ihnen jedoch ermöglicht, die zu Ihrem Namen auffindbaren, öffentlichen Informationen im Internet zu finden, sich ungewollt veröffentlichter Daten bewusst zu werden und ist somit der erste Schritt, Ihre im Internet öffentlich verfügbaren Daten zu kontrollieren.
Um die Quelle der Informationen zu identifizieren, finden Sie neben jedem Suchergebnis per kleinem Icon den Link zur passenden Originalquelle. Damit haben Sie leichter die Möglichkeit, zum Ursprung der Daten zu gehen und die Einträge über Sie zu kontrollieren bzw.
gegebenenfalls dort die Löschung oder Änderung Ihrer Daten zu beantragen.
Bei Social Network Profilen können Sie in den meisten Fällen außerdem die Privacy Einstellungen verändern und Ihre Daten damit als “Nicht öffentlich” markieren.
123people unterstützt Sie somit beim Schutz Ihrer Daten!
Sollten noch Fragen offen geblieben sein, stehen wir jederzeit sehr gerne wieder zu Ihrer Verfügung.
Personensuchmaschinen, und insbesondere diese, vertreten eine Verschleierungstaktik.
Das immer wieder betonte Argument - die Suchmaschine ermöglicht dem User seine im Netz veröffentlichten Informationen zu überblicken - ist doch reine Augenauswischerei.
Hier geht es ganz klar darum, verknüpft mit Reputation Defender, durch zielgruppenspezifsche Werbung Geld zu machen. Was ja an sich nicht verwerflich wäre.
Was deren Argument völlig entkräftet ist allerdings die Tatsache, dass hier Daten doch gespeichert werden.
Behauptet wird ja, dass Daten maximal 14 Tage im Zwischenspeicher verbleiben.
Ich weiß aber von mehreren Fällen, dass personenbezogene Daten und Informationen bei 123people abgebildet wurden und das obwohl diese Daten/Informationen schon seit über einem Jahr nicht mehr auf der Originalquelle existierten!
auch bei mir finde ich unter meinem namen daten, die schon längst nicht mehr auf meiner homepage existieren. Wenn ich mich sucher zeigt 123people einen Link und aus dem Zusammenhang gerissene Textfetzen inklusive meinem Name, allerdings führt der Link ins nirgendwo. Auch im google chache existiert der Text nicht mehr. Trotzdem zeigen sie den Textfetzen auf ihrer Seite, ---->ergo speichern sie den Textfetzen
ich vermute, dass die Personensuchmaschine technisch noch nicht ausgereift ist und deshalb nicht bei jeder Suchanfrage alle zur Person im Internet verfügbaren Informationen findet. Deshalb speichern sie Informationen um dem geneigten user eben alle Infos anzeigen zu können.
Jedenfalls ist es eine Sauerei, dass die Personendaten speichern.
Die haben ja mehr Daten über Bürger als die Stasi jemals hatte. Trotzdem ist es illegal das zu machen.
Bin schon gespannt wie lange es die ******** noch gibt.
danke für dein Feedback. Du schreist: "Trotzdem ist es illegal das zu machen."
Es ist wie immer: Wo kein Kläger, da kein Beklagter! Solange niemand reagiert, wird auch nichts passieren.
Personensuchmaschinen sind nicht nur bei euch ungern gesehen, sondern auch Google findet einen Suchindex der sich vom Google Index bedient nicht witzig... Bleibt die Frage: Wofür sind Personensuchmaschinen dann überhaupt nützlich ?
Es läuft wohl alles auf das Geschäftskonzept hinaus, das Löschen von nicht erwünschten Inhalten hinsichtlich der eigenen Person / KARRIERE anzubieten. Die Personensuchmaschine ist also allein Mittel zum Zweck.
auch ich bin von 123people ohne meine vorherige Einwilligung erfasst, gespeichert und veröffentlich worden.
Ich glaube hier werden 2 fundamentale Dinge übersehen:
1. Das Geschäftmodell von 123people verstösst gegen so ziemlich alle AGB's der Internetseiten, von denen 123people die Daten illegal kopiert.
2. Das Geschäftmodell von 123people verstösst gegen deutsche Datenschutzbestimmungen
zu 1.
Wenn ich mich bspw. in einem Internetforum registriere, dann stimme ich den dort geltenden AGB's zu. Ich kenne keine einzige Internetseite, die in ihren AGB's erlaubt, dass ein Dritter diese Daten für seine eigenen Seiten verwenden darf. Die betroffenen Internetseiten haben laut Ihren AGB's immer nur das nicht ausschliessliche Recht, die Daten für Ihre eigene Seite verwenden zu dürfen. Jedoch erlauben deren AGB's nie, diese Daten an jemand anderen weiterzugeben oder zu verkaufen.
123people ist KEINE Suchmachine. Es ist eine kommerzielle Seite, die unerlaubt Daten von anderen Seiten kopiert, um diese dann auf der eigenen Seite mit allen anderen Informationen zusammen darzustellen. Wenn 123people etwas anderes behauptet, dann ist das gelogen und das lässt sich technisch sehr leicht beweisen.
zu 2.
123people verstösst gegen deutsche Datenschutzbestimmungen.
Es ist laut deutschen Datenschutzbestimmungen nicht erlaubt, gegen den Willen des Internetusers eindeutig zuordbare Informationen zu veröfentlichen. Aber genau das ist das Geschäftsmodell von 123people. Sie suchen alle Daten von Euch im Internet zusammen, verdichten diese Informationen, die ja vorher verstreut waren auf Ihrer Seite und erstellen damit ein eindeutig zuordbares Profil Eurer Person.
Das ist ohne Eure VORHERIGE schriftliche Zustimmung gar nicht erlaubt. Sie MÜSSEN laut Datenschutz Eure Daten sofort wieder löschen bzw. dürfen sie erst gar nicht speichern. 123people handelt hier offenbar nach dem Motto: "wo kein Kläger, da kein Richter".
Also wehrt Euch!
kontaktiert Euren Datenschutzbeauftragten. Je nach Bundesland unterschiedlich. Siehe:
Mit einer Petition https://epetitionen.bundestag.de/ könnte man sehen, wie viele Menschen es betrifft.
Dann hat es auch jeder Anwalt leichter.
Ich kann das nicht schreiben, dafür wäre ich zu sarkastisch ...
Aber ich würde sofort unterschreiben.
Meiner Meinung nach, könnte 123 People auch gleich schreiben: "so ihr Idioten, jetzt zahlt mal für eure Dummheit"
Bei mir z.B. steht eine alte Telefonnummer. Aus einer Zeit, da wusste ich nicht mal, was das Internet ist. Bei anderen wird Amazon ausgelesen.
Oder es erscheinen Bilder, die nichts mit mir zu tun haben.
Nach einer solchen Petition, würden Urteile sicher anders ausfallen.
Viele Grüße zurück.
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Personen-Suchmaschine darf Bilder nicht ohne Einverständnis veröffentlichen
Landgericht Koeln, Urteil v. 17.06.2009 - Az.: 28 O 662/08
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mehr: http://www.suchmaschinen-und-recht.de/urteile/Personen-Suchmaschine-da rf-Bilder-nicht-ohne-Einverstaendnis-veroeffentlichen-28-O-662-08-Land gericht-Koeln-20090617.html
Na dann bin ich mal gespannt wann...
Hallo, mich würde mal interessier...
also mir gefällt das video sehr&...
is eh gut
Hi Ralf, danke für dein Feedback...
Hallo zusammen, ich bin jetzt kn...
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Hi Stef, gut zu wissen, dass der...
Das mit den Alternativen ist ganz...