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Joomla in Gefahr ? Joomla Installationen enttäuschen oft |
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Freitag, 14. August 2009 |
Wer einen Blog über das CMS Joomla schreibt, muss damit rechnen, dass diverse Anfragen bzgl. Joomla Dienstleistungen gestellt werden. Ich betreibe Joomla Blog ausdrücklich nicht zur Auftragsakquise, da ich selbst nur in Ausnahmefällen Joomla Projekte realisiere. Dennoch freue ich mich über jede Anfrage. Ich finde es hochinteressant, welche Joomla Bedürfnisse der Markt hat und welche Firmen Joomla einsetzen. Dabei erlebe ich aber oft, wie dieses wirklich gute CMS extrem schlecht um- und eingesetzt wird. Warum das eine Gefahr für das Joomla CMS ist...
Joomla Einsatz in Unternehmen
Meistens beziehen sich die Anfragen auf kleinere Joomla Projekte, bspw. von Einzelunternehmungen. Aber auch größere Firmen fragen an. Wenig verwunderlich, denn Joomla eignet sich meiner Meinung insbesondere für große Projekte / Webseiten. Als Content Management System ist Joomla für die Verwaltung von mehr als nur einer Hand voll Webseiten gedacht. Nicht selten wird für kleine Projekte ein CMS eingesetzt, wobei die Erstellung ohne CMS deutlich schneller und leichter wäre. Nach dem Motto: Mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Aktuell gefragt: Joomla 1.5 Migrationen
In letzter Zeit kommen insbesondere Anfragen bzgl. der notwendigen Migration auf Joomla 1.5 herein. Natürlich denkt sich der Stammleser nun zu Recht: Joomla Blog soll erst mal selbst auf Joomla 1.5 migrieren. Richtig! Mein J1.5 Relaunch liegt nun schon seit Monaten auf einem Webserver und wartet auf Veröffentlichung.
Aus Interesse werfe ich gerne einen Blick auf die Joomla 1.5 Migrationsanfragen und stelle fast jedes Mal fest: Das installierte Joomla 1.0.x ist der Bezeichnung Joomla nicht würdig! Schlimmer noch: Nicht selten wurden diese Seiten von Webdesign Agenturen erstellt – teilweise von Agenturen mit Namen.
Joomla enttäscht sehr oft - Praxiseindrücke
Die Realität sieht dann wie folgt aus. Das Projekt kostet einen wirklich großen Betrag, das Ergebnis ist ein Resultat von Template Club und statischen Content Seiten. 6, setzen!
Die Verwendung von Templates aus Template Clubs ist vollkommen in Ordnung, wenn hier das Template nicht als Eigenkreation verkauft werden würde, was sehr oft vorkommt. Der Kunde ist nach Aufklärung meist mehr als überrascht – insbesondere bei einem Blick auf die Rechnung. Kosten für die Erstellung eines individuellen Template Designs…
Wirklich haarsträubend ist die Missachtung aller Joomla Vorteile seitens der Agenturen z.B. durch die ausschließliche Verwendung von statischen Webseiten. Um es noch schön „perfekt“ zu machen, sind diese statischen Seiten dazu noch übersät mit hartcodiertem CSS.
Das Ergebnis: Der Kunde hat ein prinzipiell kostenloses Content Management namens Joomla, dass sehr teuer in der Umsetzung war und mit dem er überhaupt nicht arbeiten kann. Der Anwender will das CMS selbstständig bedienen können, ohne weitere Zuhilfenahme von externem Know How. Und zwar auf dem Niveau einer grundlegenden MS Word Bedienung.
Die Folge: Joomla enttäuscht in der Anwenderpraxis auf ganzer Linie – der Ruf von Joomla nimmt somit Schaden.
Wenn mein Gefühl stimmt, dass gerade in diesen Zeiten immer mehr Firmen Joomla in die nähere Auswahl ziehen, dann ist diese sorglose, vollkommen unsachgerechte Verwendung / Erstellung von Joomla Projekten eine Entwicklung mit Bumerang Potential für das Joomla Projekt.
Keine Zeit, kein Verständnis für Joomla ?
Bleibt die Frage, wieso manche Agenturen Joomla Projekte so extrem schlecht aufsetzen. Hier will ich nicht lange spekulieren. Zum einen wird es sicherlich „Webdesigner“ geben, die Joomla nicht allzu gut kennen und dann ihre statisch erstellten Seiten per copy & paste in das dynamische Joomla CMS einfügen.
Zum anderen gibt es ganz sicher Szenarien, wo der Auftraggeber die Agentur / den Webdesigner so unter Druck setzt, dass nur noch das Frontend Ergebnis zählt. Denn die Planungsmaßnahmen bzgl. der zukünftigen Backend Content Struktur (sections, categories, menues) sind mitunter sehr aufwendig. Der Kunde prüft dann nur das Frontend im Detail und das Backend wird mittelfristig zur bösen Überraschung!
Joomla Potentiale nutzen! Joomla ist einfach
Dies sind meine persönlichen Beobachtungen der letzten Monate, wobei ich für keine Seite klar Partei ergreifen kann. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Fakt ist nur: Joomla Installationen bleiben oft sehr weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Anwendungserlebnis / die Usability ist grauenvoll und das Joomla CMS für den Auftraggeber gestorben. So etwas spricht sich dann in Geschäftskreisen herum und Joomla’s Reputation als einfach zu bedienendes, zuverlässiges und leistungsstarkes CMS nimmt Schaden.
Wie sind eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema?
Vorheriger Artikel: >> Joomla 1.5 Rückblick - Joomla 1.6 Aussichten & Features. Tags: installationen enttäuschen gefahr oft all joomla |
Na dann bin ich mal gespannt wann...
Hallo, mich würde mal interessier...
also mir gefällt das video sehr&...
is eh gut
Hi Ralf, danke für dein Feedback...
Hallo zusammen, ich bin jetzt kn...
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:D :P Hast du denn eine alternati...
Also ich stimmt euch absolut nich...
inzwischen hat das video sogar 13...
Hi Stef, gut zu wissen, dass der...
Das mit den Alternativen ist ganz...